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Wie sieht denn das aus? Ist da irgendwas kaputt? .... Nein, keine Panik, da hat sich nichts verstellt oder ist kaputtgegangen! Die Webseiten von Eßweiler wurden neu gestaltet und sehen jetzt so aus.

Die Website der Gemeinde Eßweiler ging schon im Jahr 2001 online, das Layout hat sich seitdem kaum geändert. Gleichzeitig stieg die Bedeutung des Internet im täglichen Leben immer weiter und der technische Fortschritt ermöglicht heute den Zugriff darauf mit immer mehr unterschiedlichen Anzeigegeräten. Momentan boomt z.B. der mobile Zugriff auf Internetinhalte mit Smartphones und Tablets.

Die alte Website von Eßweiler wurde mit den Werkzeugen von 2001 erstellt, gestaltet und gepflegt und konnte somit mit heutigen Ansprüchen an das Seitenlayout und die Pflege der Inhalte nicht mehr mithalten. Auch ist die Zahl der Inhalte mit veralteten Informationen stetig gewachsen.Das Durchforsten der Inhalte inklusive ihrer Bereinigung und eine Neugestaltung auf Basis moderner Technologie war somit unumgänglich.

 

Nachteile der alten Website

Die alte Website bestand aus statischen Inhalten. Das heißt Verlinkungen mussten manuell vorgenommen werden, neu erstellte Seiten mussten manuell eingebunden werden (d.h. in einem bestehenden älteren Artikel wird ein Textabschnitt markiert und von dort ein Verweis auf den neuen Artikel eingetragen). Ansonsten war der Artikel unsichtbar. Beim Löschen oder Verschieben von Artikeln musste man aufpassen und die Links darauf von den anderen Seiten anpassen.

Das Layout jeder neuen Seiten musste manuell erstellt werden. Eine kleine Erleichterung bedeutete das sogenannte Frame-Design, bei dem die Navigations-Bereiche links und oben fest blieben und nur "kleine" Anpassungen am Layout der neuen Inhaltsseiten vorgenommen werden mussten. Trotzdem waren Kenntnisse im Webseiten-Format HTML für die Erstellung und Pflege notwendig.
Das Frame-Design ist jedoch Gift für Smartphones mit ihrer kleinen Anzeigefläche, die Navigation auf solchen Seiten ist damit sehr schwer bis unmöglich.

Ein weiterer Schwachpunkt war, daß für Erstellung und Pflege der Inhalte ein eigenes Programm installiert werden musste und man mit einer lokalen Kopie der Seiten arbeitete. Danach wurden die Änderungen auf den Webserver im Internet geladen. Jeder, der die Website oder auch nur Teile davon (z.B. Termine oder eine Mitteilung) pflegen wollte, braucht eine aktuelle Arbeitskopie auf seinem lokalen Rechner.
Außerdem ist es wegen einer Beschränkung der Anzahl der Webautoren durch unseren Provider nicht möglich, geeignete Zugriffsrechte auf einzelne Bereiche zu setzen. Mangelnde Zugriffssteuerung, eigene Pflegesoftware und die lokale Arbeitskopie machen es unmöglich, die Pflege auf verschiedene Webautoren zu verteilen.

Zusammengefasst:

Content Management System (CMS) als neue Basis

Für die neue Website wird jetzt ein sogenanntes Web Content Management System oder CMS genutzt. Ein CMS trennt das Layout einer Website (also wie die Seite im Browser aussieht mit Menue und Logos und dem ganzen Zeugs) von den Inhalten.

Vereinfacht gesagt heißt das:
Das Layout wird einmal erstellt. Die meißten Inhalte - also die einzelnen Seiten, Beiträge genannt - werden, wie ein ganz normaler Text in einem Textverarbeitungsprogramm, eingegeben. Alles was beim Betrachten im Webbrowser drumherum dann angezeigt wird, wird automatisch durch das vorgegebene Layout bestimmt und hinzugefügt. HTML-Kenntnisse sind zwar noch von Vorteil, aber nicht unbedingt notwendig, um neue Beiträge zu erstellen.

In einem CMS kann man auch dynamische Objekte definieren. Das sind leere "Kästchen" oder Bereiche, die bei der Erstellung des Layouts auf der Webseite plaziert werden. Dadurch, daß man einem Beitrag beispielsweise einfach eine entsprechende Kategorie zuweist, taucht dieser Beitrag dann automatisch in dem entsprechenden "Kästchen" oder Bereich auf der Webseite auf. Man muss für normale Beiträge also keine Links irgendwo auf anderen Beiträgen setzen, damit er sichtbar wird (man kann das natürlich auch). So kann ein Beitrag automatisch auf mehreren Webseiten angezeigt werden.

Die Pflege und das Neueinstellen der Beiträge sind für die Webautoren direkt im Webbrowser möglich, es wird keine Extra-Software benötigt. Deshalb ist auf jeder Seite auch dieser Login-Bereich sichtbar. Der Webautor arbeitet auch direkt online auf dem Webserver ohne lokale Arbeitskopie. Webautoren werden innerhalb des CMS angelegt, die Beschränkung der Anzahl der Benutzer durch den Provider (in unserem Fall auf 2) entfällt. Dadurch können elegant Zugriffsrechte für einzelne Webautoren (z.B. nur Termine eintragen, nur auf Seiten eines Bereiches wie z.B. des Vereins xyz oder Tourismus ...) eingerichtet werden, die dann nur die Inhalte bearbeiten dürfen, für die sie die Berechtigung haben.

Zudem sind im Internet eine Vielzahl von Plugins für das CMS verfügbar, die die Arbeit erleichtern und einige schöne Effekte ermöglichen. Erwähnen, weil hier eingesetzt, möchte ich den Terminkalender, der schon auf der Startseite die nächsten Termine einblendet, oder die Kommentarmöglichkeit auf jeder Seite. Grossartig ist auch ein Plugin zur Gestaltung von Bildergalerien, das ohne grosse Anstrengunen für den Seitenersteller (also momentan für mich) tolle Effekte bietet (Beispiel: Bildergalerie "vergangene Arbeitswelten" - einfach mal auf ein Bild klicken und schauen was passiert).

Fazit der Aktion

Auch wenn die Erstellung des Layouts und vor allem die Überführung der alten Inhalte und Bilder in das neue CMS durch die Masse und die notwendigen Änderungen viel Arbeit bedeutete und ich möglicherweise auch was vergessen habe, haben wir jetzt eine schöne, übersichtliche Website (so finde ich jedenfalls) erhalten. Das Layout und die eingeblendeten Navigationselemente sind durchgängig auf allen Seiten einheitlich vorhanden. Für mich positiv ist auch, daß es zukünftig für jeden möglich wäre, mit etwas Hilfe zu Anfang Termine oder Neuigkeiten selbst auf der Website einzustellen.

Mit freundlichen Grüssen

der Webmaster

 

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